Dienstag, 28. Januar 2014

Besichtigung "Garten Hensler"



Besichtigung "Garten Hensler"

Wir waren ja dieses Jahr bei unseren Treffen immer vom Wetter-
Glück begünstigt.... das schöne Wetter schienen wir gepachtet zu

haben .Am frühen Morgen des 31. Oktober 2012 jedoch sah es noch
gar nicht so aus, als würde uns Petrus hold sein. 
Dicker Nebel, kalt und ungemütlich präsentierte sich das Wetter. 
Gegen Mittag aber lichtete sich die Nebelwand und die Sonne
trat hervor. Super - wieder einmal "Glück" gehabt.

Nur gerade 9 Unentwegte trafen zur Besichtigung des Garten
Hensler ein. Schade, denn diejenigen die nicht der Einladung ge-
folgt sind, haben eine wirklich interessante und sehenswerte An-
lage zu besichtigen, verpasst. Anschaulich und sehr informativ erklärte
uns Herr Martin Huber die Entstehung dieser Gartenanlage. Herr Hensler,
der sehr weitgereist und beruflich ungeheuer gewandt war,
hat mit seiner Sammlerleidenschaft ein Sammelsurium geschaffen, 
das seinesgleichen sucht und einem sehr erstaunt. Herr Hensler hat
nicht nur Gegenstände gesammelt - er hat diese vielfach auch
umgestaltet und daraus etwas kreiert. So z.B. eine Sonnenuhr aus
Kaminfegerwerkzeug.

Geradezu überwältigt ist man ob dem einmaligen Glockenturm aus
157 Grabsteinen!
Die Liebe zum Detail sieht man und zu erwähnen ist auch, dass die
Grabsteine früher wahre Kunstwerke waren. Annelies erklomm die
Wendeltreppe, die sich auf der Seite des Glockenturmes befindet 
und ebenfalls aus Grabsteinen geformt ist.



Mitten im Garten steht auch ein Weinfass mit dem sinnigen Spruch:


Wasser macht weise und fröhlich der Wein,
darum trinke beides um beides zu sein!





aufmerksame Zuhörer



Am Eingang zum "Museum" hing dieses Gummirad mit Holzspeichen,
welche früher in Diessenhofen bei der Firma Ettinger erzeugt wurden.

Im Museum selber trifft man auf viele Raritäten. Alle klar und deutlich
beschrift und bei manchem konnte man sich doch erinnern, dass
solche Gegenstände früher auch in "unserem" Besitz waren. Eine
Gänsehaut bekam man, als Herr Huber einen Casettenrecorder be-
diente und man plötzlich die Stimme von Herrn Hensler hörte, der
die weitausschweifende Auskunft über die Entstehung eines Gips-
kopfes vom damaligen Stadtpräsidenten Bringolf gab. Der Gipskopf
wurde für einen Fasnachtsumzug hergestellt.

Es gäbe noch vieles zu erzählen - und wir werden diesen Garten
bestimmt wieder einmal besuchen - dann aber zu einer andern
Jareszeit, wenn die vielen exostischen und heimischen Pflanzen
blühen.

Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Huber für die Bereit-
schaft, uns den Garten auch ausserhalb der Besichtigungszeit zu
zeigen.

Sonja







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